Das Glashaus
Kultur- und Veranstaltungszentrum der Gemeinde Holle
Schlossstraße 17 - 31188 Holle/OT Derneburg - Tel. 0 50 62 / 26 65

 


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Unendliche Welten im Glashaus

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Das Glashaus geht in sein 22. Veranstaltungsjahr

Das Glashaus – unendliche Vielfalt. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Kultur- und Veranstaltungszentrums in Derneburg, das mit seiner Besatzung seit 22 Jahren unterwegs ist, um kulturelle Welten zu erforschen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Eintrag des Leiters Martin Ganzkow in das Logbuch des Glashauses: „Nach einer harten Winterpause beginnt das Kulturprogramm des Glashauses mit der Ausstellung „Malerei und Skulptur“ am 7. März 2010 um 11.00 Uhr. Die Programmhefte sind gedruckt und verteilt. Der Newsletter wurde termingerecht verschickt.“



Manchmal gleicht das Glashaus wirklich einem Raumschiff, dass durch die Dunkelheit rauscht: Von oben trommelt der Regen auf das Glasdach und innen tanzen wild gewordene Bakterien über die schwarze Bühne. Während die Welt draußen immer dunkler und unheimlicher wird, wärmen drinnen Musik und Gesang die Herzen der Zuschauer. Nur eins bleibt gewiss: nach Ende der Vorstellung muss jeder wieder durch die Dunkelheit und Kälte nach Hause zurück.

Kultur als sinnlicher Genuss, Erlebnisse bei denen das Herz höher schlägt, ausgelassenes und fröhliches Gelächter und tosender Applaus – das sind die Zutaten für ein Programm, das bis zu den Herzen der Zuschauer dringt und als schöne Erinnerung immer vorhanden bleibt.

Kultur, kein Fach wie die Mathematik, ist immer auch ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Wer live auf der Bühne steht, weiß vorher nicht, wie die Sache ausgehen wird. Wer im Zuschauerraum sitzt, lässt sich auf unbekannte Welten ein, die sich vor ihm aufbauen. Wird der Abend gut oder eine Enttäuschung? Im besten Fall passiert mehr, als man erwartet hat.

Der Erfolg des Glashauses liegt zum einen an den attraktiven Inhalten, zum anderen an dem schönen Äußeren. Hunderte von Jahren prägten Mönche diesen Ort, Laves und Münster schufen einen Landschaftspark und die Gemeinde Holle restaurierte das verfallene Glashaus. An so einem Ort fühlt sich fast jeder wohl, entspannt und genießt. Nicht zuletzt die eingeladenen Künstler, die unter solchen Bedingungen zur Hochform auflaufen.

Am 24. März kommen die Autoren Uwe Janssen und Imre Grimm, bekannt aus der Wochenendbeilage „Der 7te Tag“ der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Sie beschäftigen sich in ihrer Aktivlesung wortreich mit den Auswüchsen des Zeitgeistes. Am 26. März erwartet die Besucher galaktischer Kehlkopfgesang des Trios „Seeda“ - traditionelle mongolische Musik in Verbindung mit orientalischen Elementen. Am 12. März ist Tibet zu Gast: Rund um das Buch „Ihr habt die Gewehre, ich einen Stift“ von Tserin Woeser berichtet Ulrich Delius über die aktuelle Lage des unterdrückten Volkes aus dem Himalaja.

Zeitgemäß ist das Raumschiff Glashaus auch mit Internet, Fax und Telefon ausgerüstet. Wer mehr über das Programm erfahren möchte, sich die Inhalte auf Papier oder elektronisch zusenden lassen will, der wendet sich an: www.glashauskultur.de, Tel. 05062/2665 oder Fax: 05062/9084-29.